Sperrwand

Um den Standort Leobendorf langfristig abzusichern, wurde seitens der Kwizda Agro entschieden, das Werksareal mit einer sogenannten Sperrwand zu umschließen. Die Sperrwand wurde nach behördlicher Genehmigung im Jahr 2014 realisiert. Seitdem ist das Werk vom Grundwasser abgekapselt.

Die Kosten für die Umschließung beliefen sich auf rund zwei Millionen Euro. Über den Projektfortschritt wurde laufend informiert.

Auf einen Blick
Länge: 815 m
Tiefe: ca. 15 m
Umschlossene Fläche:        40.000 m²
Bauphase: 8 Monate
Baubeginn: Herbst 2013
Fertigstellung: 2014


Projektbeschreibung
Eine Sperr- bzw. Schmalwand ist eine Dichtwand, die im Fall Leobendorf rund 15 Meter bis zum Grundwasserstauer (wasserundurchlässige Schicht) reicht. Beim Bau wurden Stahlprofilträger in das Erdreich eingerüttelt, wodurch der anstehende Boden verdrängt wurde. Dadurch war kein Bodenaushub notwendig. Der durch das Rütteln entstandene Hohlraum wurde beim Herausziehen des Stahlprofilträgers mit einer geprüften Dichtwandsuspension aufgefüllt.

Das Grundwasser fließt seit der Fertigstellung nicht mehr unterhalb des Werks, sondern bewegt sich außen entlang der Schmalwand. Die Länge der Dichtwandtrasse beträgt rund 815 Meter und umschließt eine Fläche von 40.000 m².
   
  

Entstehung Sperrwand


Mai 2014

Mit 26. Mai haben die Arbeiten an der Schmalwand am Werkgelände der Kwizda Agro in Leobendorf begonnen. Ein 30 Meter hoher Rammbagger rüttelt in den nächsten zwei Monaten Stahlprofilträger in den Boden. Der beim Herausziehen der Stahlprofilträger entstandene Hohlraum wird mit einer Dichtwandsuspension aufgefüllt. Damit entsteht Schritt für Schritt die unterirdische Wand, die das Werk vom Grundwasserstrom abkapselt. Die Schmalwand wird mit einer Länge von 815 Metern das gesamte Areal umschließen und in einer Tiefe von ca. 15 Metern reichen.


Dezember 2014

Nach sechsmonatiger Bauzeit wurde die Schmalwand rund um das Werk Anfang Dezember fertiggestellt. Mit der Fertigstellung dieser etwa 15 Meter tief in den Boden hineinreichenden Schmalwand ist das Gelände des Kwizda Agro Werkes Leobendorf vom Grundwasserstrom abgekapselt.


März 2015

Am 18. März 2015 erfolgte die behördliche Abnahme der rund um das Werksgelände der Kwizda Agro in Leobendorf errichteten Sperrwand. Die 815 Meter lange unterirdische Wand, die das Werk vom Grundwasserstrom abkapselt, erfüllt alle behördlichen Vorschriften und Auflagen. Die Sperrwand wurde nach rund zwölf-monatiger Bauzeit im Dezember 2014 fertig gestellt. Sie reicht bis zu 15 Meter in das Erdreich und umschließt eine Fläche von ca. 40.000 Quadratmetern. Damit wird nun sichergestellt, dass das Grundwasser nicht mehr unterhalb des Werkes fließt, sondern entlang der Sperrwand. Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf zwei Millionen Euro. Das Projekt ist somit abgeschlossen.